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For­schungs­pro­jekt In­ter­net und Öf­fent­lich­keit (pu­blic sphe­re)

Arbeitgeber: Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)

Kurzinfo

Tätigkeitsfeld
Kunst und Kultur
Ort
Stuttgart
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Bewerbungsfrist
26.11.2018
Laufbahn / Entgeltgruppe
Gehobener Dienst
Kontakt
Sarah Widmaier
Mailkontakt

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  • oder sich für die ausgeschriebene Stelle bewerben möchten

Tätigkeitsprofil:

Der technologische Wandel betrifft auch die Arbeit von Kulturmittlern und Kulturakteuren grundlegend. Kommunikation hat größere Reichweiten. Big Data-Analysen erlauben größere gesellschaftliche Kenntnisse. Eine zukünftige AKBP-Strategie wird vor diesem Hintergrund erweiterter Möglichkeiten nicht nur weitere Entwicklungsbedarfe von Mittlern in den Blick nehmen müssen. Strategisch muss sie auch auf Implikationen von Überwachungspotenzialen sowie realistischen Einschätzungen zur Fragmentierung des Internets basieren.

Wie könnten virtuelle Räume für freie Meinungsäußerung und unzensiertes künstlerisches Wirken (z.B. bei den Mittlerorganisationen wie GI) aussehen? Welche Formen von offenen/geschlossenen Plattformen wären in Deutschland bzw. in Drittstaaten wie der Türkei, Russland oder China denkbar auch unter Berücksichtigung zumutbarer Anonymisierungstechniken? Mit welchen Instrumenten kann der digitale Zugang zu Kultur und Bildung weltweit gesichert und erweitert werden? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung für die internationale Wissenschaftszusammenarbeit? Angesichts o.g. Fragen, wie muss sich die AKBP des AA zukünftig aufstellen?

Format: Studie, Werkstattgespräch

Beginn: Dezember 2018

Arbeitsort: flexibel

Honorar: 13.500,00 € (brutto)

Bewerbungsschluss: 26. November 2018

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (in einem Dateianhang mit max. 3 MB)
bis spätestens 26. November 2018 per E-Mail an: research@ifa.de
Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in KW 49 statt.

Das ifa-Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ bietet Expertinnen und Experten die Möglichkeit, zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) zu forschen und an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu arbeiten. Die Forschungsprojekte dauern in der Regel drei bis sechs Monate. In dieser Zeit werden aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft für die Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungsarbeit knapp und präzise aufgearbeitet, Handlungsempfehlungen für künftige außenpolitische Maßnahmen formuliert sowie Expertengespräche und Diskussionsveranstaltungen initiiert.

Anforderungsprofil:

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens M.A.)
  • Nachgewiesene Erfahrungen und fundierte Kenntnisse im Thema des jeweiligen Projekts sowie auf dem Gebiet der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik
  • Bei Projekten mit Veranstaltungsformat: nachgewiesene Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation
  • Bei Projekten mit Publikation: sehr gute nachgewiesene Kenntnisse im redaktionellen Bereich und im wissenschaftlichen Arbeiten
  • Gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch sowie in der für das jeweilige Projekt erforderlichen Sprache
  • Das Projekt kann als Forschungsauftrag oder Stipendium vergeben werden. Bei Stipendien handelt es sich um Vollzeitstipendien. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten dürfen im Forschungszeitraum in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen. Forschungsaufträge sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Bewerbungsmodalitäten

Der Bewerbung für das Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ sind folgende Unterlagen hinzuzufügen:
1. Motivationsschreiben (inkl. Anschrift, E-Mail, Telefon, ggf. Fax und Mobiltelefon)
2. Angaben zum Projekt:

  • Titel bzw. Thema
  • Kurze Darstellung der Relevanz des Themas sowie der bisherigen Forschungsdefizite
  • Kompakte Skizze des Vorhabens im Umfang von max. 2 Seiten
  • Vorläufige Gliederung der Arbeit
  • Arbeitsprogramm bzw. Zeitplan, aus dem hervorgeht, dass das Vorhaben im Zeitrahmen des Stipendiums realisierbar ist
  • Angabe einschlägiger Quellen und Methoden

3. Lebenslauf

Weitere Informationen

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