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Be­auf­trag­te/n für den Be­reich Da­ten­schutz / An­ti­kor­rup­ti­on

Arbeitgeber: Stadt Offenbach am Main

Kurzinfo

Tätigkeitsfeld
Verwaltung und Büro
Ort
Offenbach am Main
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Arbeitszeit
Vollzeit oder Teilzeit
Anstellungsdauer
Unbefristet
Bewerbungsfrist
24.08.2018
Laufbahn / Entgeltgruppe
Gehobener DienstTVöD-VKA E 11 / A12
Kennziffer
K 18104
Kontakt
Herr Jendrysik
Telefon:  +49 69 8065 2601

Hinweis: service.bund.de ist nur die Veröffentlichungsplattform für Stellenangebote, die Verantwortung für Inhalt und Richtigkeit der einzelnen Angebote (und somit auch für die Dauer der Veröffentlichung, die vorzeitige Beendigung derselben, für die Angabe von Veröffentlichungsdaten und Bewerbungsfristen) obliegt ausschließlich der jeweils ausschreibenden Organisation. Verwenden Sie daher bitte ausschließlich die Kontaktdaten der ausschreibenden Institution aus dem Stellenangebot, wenn Sie:

  • eine inhaltliche Frage oder Anmerkung zu einem Stellenangebot haben
  • oder sich für die ausgeschriebene Stelle bewerben möchten

Für die als Stabsstelle beim Oberbürgermeister neu einzurichtende Stelle suchen wir zum 01.10.2018 eine/einen

Beauftragte/n für den Bereich Datenschutz / Antikorruption
TVöD 11 / A 12 HBesO

Ab Mai 2018 änderte sich die Gesetzesgrundlage für den Datenschutz. Mit dem 25.05.2018 trat die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Ergänzend hierzu sind das Hessische Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz (HDSIG), das Bundesdatenschutz-gesetz neu (BDSG neu), sowie Spezialgesetzte (z. B. Bundesmeldegesetz, Sozialgesetzbuch etc.) anzuwenden.

Ihre Aufgaben: Leitung und Grundsatzsachbearbeitung der Stabsstelle Datenschutz/Antikorruption, die dem Oberbürgermeister zugeordnet ist

Datenschutzbeauftragte/r
Der/dem behördlichen Datenschutzbeauftragten (Art. 39 DSGVO) obliegt die Entwicklung von Datenschutzstrategien und -konzepten für die Stadtverwaltung Offenbach am Main.

Grundsatzsachbearbeitung in Datenschutzangelegenheiten gehören ebenso zu dem Aufgabenfeld, wie die Koordination von Datenschutzmaßnahmen der einzelnen Ämter, das Erstellen von allgemeinen Informationen, Arbeitshilfen und Schulungskonzepten zum Datenschutz sowie das Erstellen von datenschutzrechtlichen Gutachten, Prozessen (Risikobewertungen) und Empfehlungen.

Gleichzeitig ist die/der behördliche Datenschutzbeauftragte (BDSB) Anlaufstelle für die Aufsichtsbehörde.

Die Einhaltung der Vorgaben der DSGVO bzgl. der Datenverarbeitungstätigkeiten ist zu kontrollieren. Hierbei sind grundsätzlich auch Überlegungen zum methodischen Vorgehen anzustellen. Sachverhalte sind datenschutzrechtlich zu bewerten und in ein rechtliches Ergebnis zu erarbeiten.

Die bisher durchzuführenden Vorabkontrollen nach § 7 Abs. 6 HDSG werden nach der DSGVO durch eine Datenschutz-Folgeabschätzung (Art. 35 DSGVO) abgelöst. Hierzu ist es erforderlich, dass ein Prozess installiert wird, der bei Einführung einer neuen Datenverarbeitung eine Prüfung der Datenschutzfolgen zum Inhalt hat.

Die/der BDSB hat bei der Erfüllung seiner Aufgaben den mit den Verarbeitungsvorgängen verbundenen Risiken gebührend Rechnung zu tragen, wobei sie/er die Art, den Umfang, die Umstände und die Zwecke der Verarbeitung zu berücksichtigen hat (Art.39Abs.2 DSGVO). Die Bewertung der jeweiligen Risiken obliegt der/dem BDSB aufgrund seiner Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Prüfung der IT-Sicherheit. Die Pflicht, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen umzusetzen wurde als Grundsatz in die DSGVO (Art. 32) aufgenommen und ist zu überprüfen.

Weitere Aufgaben sind:

  • Durchführung von datenschutzrechtlichen Kontrollmaßnahmen beim Erheben, Speichern, Übermitteln, Sperren und Löschen von personenbezogenen Daten.
  • Bearbeitung von allgemeinen Anfragen, Beschwerden und Auskunftsersuchen (intern und extern).
  • Führen von Verzeichnissen der Datenverarbeitungstätigkeiten.
  • Inhaltliche Mitgestaltung beim Erlass von kommunalen Satzungen, Dienstvereinbarungen, Dienst- und Geschäftsanweisungen und sonstigen kommunalen Vorschriften mit datenschutzrechtlichem Bezug.
  • Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Teilnahme an den interkommunalen Datenschutztagungen sowie im Arbeitskreis der städtischen Datenschutzbeauftragten hessischer Städte über 50.000 Einwohner.
  • Erstellung der jährlichen Tätigkeitsberichte.

Antikorruptionsbeauftragte/r
Die/der Antikorruptionsbeauftragte (AKB) unterliegt bei der Ausübung ihrer/seiner Tätigkeit keinen fachlichen Weisungen. Hierzu gehören insbesondere:

  • Zentrale Kontaktstelle für Bedienstete und Dienststellenleitung, auch ohne Einhaltung des Dienstweges, sowie für BürgerInnen in allen Fragen der Korruptionsbekämpfung und -prävention
  • Beratung und Unterstützung der Dienststellenleitung, Aufklärung der Bediensteten, z. B. durch regelmäßige Informationsveranstaltungen
  • Mitwirkung beim Aufbau, der Fortschreibung und Weiterentwicklung interner Kontrollmechanismen und Anweisungen zur Korruptionsprävention
  • Beobachtung und Bewertung von Korruptionsanzeichen
  • Bewertung besonders gefährdeter Arbeitsgebiete anhand des vom Hauptamt erstellten Katasters
  • Einleitung und Koordinierung der Aufklärungsarbeit bei Korruptionsvorwürfen
  • Zusammenarbeit mit den Strafermittlungsbehörden.

Wir erwarten:

  • Kooperation: die Fähigkeit und der Wille mit anderen Menschen zusammenarbeiten zu wollen
  • Überzeugungskraft: Fähigkeit, durch persönliches Auftreten und/oder sachliche Argumentation zu überzeugen
  • Kommunikationsfähigkeit: Wiedergabe von Informationen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Umgang mit Konflikten: vertreten der eigenen Meinung und Hinwirken auf Verständigung bei gegensätzlichen Interessen
  • Urteilsvermögen: sich eine Meinung bilden und Zusammenhänge erkennen
  • Engagement: starkes Interesse an der Sache
  • Flexibilität: Fähigkeit sich wechselnden Situationen anzupassen
  • Übernahme von Verantwortung: Bereitschaft zeigen, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu tragen
  • Arbeitsorganisation: Planung und Zielrichtung der eigenen Arbeit
  • Selbständigkeit: Fähigkeit aus eigenem Antrieb heraus Aufgaben zu erledigen
  • Belastbarkeit: Fähigkeit, auftretende Schwierigkeiten und Störungen zu meistern.

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossene Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst in der Allgemeinen Verwaltung
  • Fundierte Berufserfahrung im Datenschutz- und Antikorruptionsrecht (gewünscht)
  • Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Hohes Engagement, Durchsetzungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Gewandtheit, Sicherheit und Präzision in der mündlichen und schriftlichen Darstellung
  • Kenntnisse von Verwaltungsabläufen
  • Sicherer Umgang mit MS Office.

Wir legen Wert auf soziale Kompetenz, insbesondere im interkulturellen Bereich. Über Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund würden wir uns u. a. in diesem Zusammenhang sehr freuen.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die grundsätzlich auch teilbar ist. Schwerbehinderte Menschen im Sinne des § 68 SGB IX werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bieten Ihnen eine interessante, anspruchsvolle Tätigkeit in einer zukunftsorientierten Stadtverwaltung an einem modernen Arbeitsplatz, außerdem eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr einschließlich eines günstigen Jobtickets und eine flexible, familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung.

Telefonische Auskünfte erteilt Herr Jendrysik unter Tel. 069/069/8065-2601.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie die üblichen Unterlagen (bitte nicht per E-Mail) bis 24.08.2018 an:

Magistrat der Stadt Offenbach am Main
Personalamt -Kennziffer 18104-
63061 Offenbach

Wenn Sie die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten und mit Ihrer Anschrift versehenen Umschlag bei. Ansonsten werden die Bewerbungsunterlagen nach sechs Monaten vernichtet.

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