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Re­fe­ren­tin­nen / Re­fe­ren­ten für den Phä­no­men­be­reich Is­la­mis­mus

Arbeitgeber: Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

Kurzinfo

Tätigkeitsfeld
Sonstige Bereiche
Ort
Stuttgart
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Arbeitszeit
Vollzeit oder Teilzeit
Anstellungsdauer
Unbefristet
Bewerbungsfrist
12.06.2018
Laufbahn / Entgeltgruppe
Höherer Dienst
Kennziffer
27-2018
Kontakt
Frau Kübler
Telefon:  0711/231-5390

Hinweis: service.bund.de ist nur die Veröffentlichungsplattform für Stellenangebote, die Verantwortung für Inhalt und Richtigkeit der einzelnen Angebote (und somit auch für die Dauer der Veröffentlichung, die vorzeitige Beendigung derselben, für die Angabe von Veröffentlichungsdaten und Bewerbungsfristen) obliegt ausschließlich der jeweils ausschreibenden Organisation. Verwenden Sie daher bitte ausschließlich die Kontaktdaten der ausschreibenden Institution aus dem Stellenangebot, wenn Sie:

  • eine inhaltliche Frage oder Anmerkung zu einem Stellenangebot haben
  • oder sich für die ausgeschriebene Stelle bewerben möchten

Tätigkeitsprofil:

Beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung 3 - Landespolizeipräsidium - beim Kompetenzzentrum zur Koordinierung des Präventionsnetzwerks gegen Extremismus in Baden-Württemberg (KPEBW) mehrere Stellen mit

Referentinnen / Referenten

für den Phänomenbereich Islamismus neu zu besetzen.

Das KPEBW ist die zentrale Koordinierungsstelle zum Aufbau und der nachhaltigen Etablierung eines Präventionsnetzwerks gegen Extremismus in Baden-Württemberg. Es steuert und koordiniert die Maßnahmen der Prävention und Intervention (einschließlich Aussteigerbetreuung/Beratung des familiären Umfelds) und gewährleistet den Informationsfluss zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren des Netzwerks. Kernaufgabe ist die Unterstützung aller Beteiligten bei der Identifizierung aktueller Problemfelder sowie bei der Umsetzung wirkungsvoller Konzepte.

Weitere Informationen zum KPEBW finden Sie unter: www.kpebw.de

Die Stelle umfasst die folgenden Aufgabenbereiche:

  • Durchführung der Fallbetreuung für ausstiegswillige Personen aus dem religiös motivierten Extremismus und Hintergrundrecherchen zu den betreuten Fällen.
  • Durchführung von Angehörigenberatung und Betreuung von Angehörigen aktiver Islamisten.
  • Auswertung der Fälle zur kontinuierlichen Verbesserung der Beratungspraxis.
  • Entwicklung von methodischen Ansätzen in der Beratung in enger Abstimmung mit dem Landesbildungszentrum Deradikalisierung.

Organisatorische Veränderungen sowie Änderungen im Aufgabenzuschnitt bleiben grundsätzlich vorbehalten.

Anforderungsprofil:

Vorausgesetzt werden von den Bewerberinnen und Bewerbern:

Ein abgeschlossenes Studium an einer Universität oder einer Hochschule in einem akkreditierten Studiengang (Diplom-, Magister-, Staatsprüfungs- oder Masterstudiengang)

  • der Fachrichtung Islam-, Sozial- oder Politikwissenschaft oder
  • der Fachrichtung Psychologie oder Pädagogik oder
  • einer anderen Fachrichtung mit nachgewiesenen Spezialkenntnissen im Bereich Islamismus.

Von Vorteil sind:

  • Erfahrungen bei der Aufbereitung und Systematisierung von Informationen;
  • Solide Grundkenntnisse über Ideologie, Struktur und Erscheinungsformen der Zielgruppe (religiös motivierter Extremismus in Deutschland);
  • Solide Kenntnisse über Regelstrukturen der sozialen Arbeit (vorhandene Angebote, staatliche Strukturen, rechtliche Grundlagen) in Deutschland;
  • Kenntnisse über Beratungsmethoden (z.B. systemische Beratung);
  • Erfahrung bei der Konzeptionierung und Durchführung von Vorträgen, Workshops, Bildungsveranstaltungen (Lehrerfahrung);
  • Erfahrungen bei der Erarbeitung fachübergreifender Konzepte;
  • einschlägige Erfahrung in der Deradikalisierungsarbeit;
  • Sprachkenntnisse (z. B. Arabisch, Türkisch, Englisch).

Erwartet wird von den Bewerberinnen und Bewerbern ferner:

  • Umfangreiche Kenntnisse bei der online Recherche (Open Source Intelligence) insbesondere in sozialen Medien und in Bezug zur Zielgruppe (religiös motivierter Extremismus);
  • schnelle Auffassungsgabe;
  • Bereitschaft, in landesweiten Arbeitsgruppen mitzuarbeiten;
  • Bereitschaft zur Übernahme von Telefonbereitschaftsdiensten zur Nachtzeit, am Wochenende und an Feiertagen im Rotationsprinzip;
  • Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit;
  • IT-Kenntnisse (MS-Office-Produkte).

Die Beschäftigung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Bei Vorliegen aller tarifrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Eingruppierung bis Entgeltgruppe E14 TV-L.

Es handelt sich um Vollzeitstellen, die grundsätzlich teilbar sind. Da wir den Anteil von Frauen erhöhen wollen, werden diese ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir unterstützen Ihre Mobilität mit dem JobTicket BW.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bewerben Sie sich bitte bis spätestens 12.06.2018 unter Angabe der Kennziffer 27-2018 über unser Online-Bewerberportal (Bewerbungen per Post oder E-Mail können nicht berücksichtigt werden).

Das Bewerberportal finden Sie hier: https://bewerberportal.landbw.de/im/index.html

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne zur Verfügung Frau Hildebrand (Tel. 0711/231-3124). Fachliche Fragen zum Aufgabengebiet beantwortet Ihnen Frau Kübler (Tel. 0711/231-5390).

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